Am Freitag, einen Tag vor dem offiziellen Beginn zum Mandelblütenfest in Gimmeldingen, wanderten wir mit zwei ortskundigen Gästeführern zu den schönsten Mandelblüten entlang des Mandellehrpfads und des Panoramawegs.
Wir fuhren mit dem Auto als Fahrgemeinschaft oder mit dem Rad, um 13.15 Uhr vom Jahnplatz in Lachen-Speyerdorf ab. Wer mochte, konnte von Zuhause aus direkt nach Gimmeldingen fahren. Auf dem Kirchplatz des berühmten Mandelblütendorfes fanden sich an die dreißig Mandelblütenfreunde zusammen ein, um die Führung als geteilte Gruppe zu geniessen. Der Ortskern von Gimmeldingen war um diese Uhrzeit vom Aufbau der Ausschank- und Essensstände und dem Durchgangsverkehr stark beeinträchtigt. Unsere 1,5-stündige Tour begann am verkehrsberuhigt gelegenen Mandel-Lehrpfad. Der rosafarbene Kappenträger erklärte uns anschaulich und mit Witz, warum gerade die Mändelbäume von der Dorfgemeinschaft Gimmeldingen so hoch geschätzt wird.
Beim zweiten Teil der Veranstaltung fanden wir uns alle hoch über dem Panoramaweg bei einer Mitgliedsfamilie zu einem gemütlichen Beisammensein ein.
Blüte & Mandel
Die Beschilderung an den Mandelbäumen erklärt dem Laien den Zusammenhang zwischen Blütenfarbe und Frucht. Weiße Blüte bedeutet essbare Mandel und rosarote Blüte deutet auf Bittermandel hin. Doch bei den vielen Mandelsorten und Farbschattierungen der Blüten ist eine klare Trennung zwischen genießbaren und ungenießbaren Mandeln nicht mehr möglich.

